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Impfung gegen Schweinegrippe

07. Januar 2010

Impfungtourismus


Die Deutschen entdecken Österreich neu

Immer mehr Deutsche zieht es nach Österreich. Jetzt beschert der Unterschied zwischen dem deutschen und dem österreichischen Impfserum gegen die Schweinegrippe Salzburg zusätzliche Besucherströme. Die Impfstation liegt unmittelbar am Hauptbahnhof und ist mittlerweile eine beliebte Anlaufstelle für deutsche Impfflüchtlinge, die insbesondere aus dem nahegelegenen Bayern auch nur aus diesem Grunde einen Kurztrip unternehmen. Der in Deutschland verwendete Schweinegrippe - Impfstoff enthält, anders als der in Österreich benutzte, nicht die umstrittenen Wirkverstärker. Das in Österreich verabreichte Impfserum Celvaplan ist in Deutschland nur für Beamte vorgesehen.

20. November 2009

Impfung ohne Wirkverstärker

Nahezu 100.000 der über acht Millionen Österreicher haben sich bislang gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Österreich setzt bei der Impfung gegen die Schweinegrippe keinen Wirkverstärker ein, sondern nur das besser verträgliche Celvapan. Alle impfwilligen Österreicher bekommen Celvapan gespritzt, welches in Deutschland bislang nur für Politiker und Angehörige der Bundeswehr vorgesehen ist.

Viele Deutsche kommen daher nach Österreich, weil sie hoffen, in Städten wie Salzburg oder Tirol den angeblich besser verträglichen Impfstoff zu verabreicht zu bekommen. Jedoch werden an einigen Impfstellen Ausländer ohne Wohnsitz in Österreich abgewiesen.

Das Gesundheitsministerium erklärte, Österreich habe beim Kampf gegen die Schweinegrippe vorbildlich reagiert und sich mit großen Mengen an Impfstoff gewappnet. Die Impfung ist offenbar gut verträglich. In Europa gab es bisher über vierzig Meldungen über Nebenwirkungen für den in Österreich verwendeten Impfstoff Celvapan.

Etwa die Hälfte dieser Meldungen über Nebenwirkungen stammten aus Österreich. Nur eine Mitteilung über eine vermutlich der Schweinegrippe - Impfung zuzuschreibene schwere Nebenwirkung ist belegt. Aufgrund von Atemnot wurde ein Patient im Spital aufgenommen; die genauen Umstände sind noch ungeklärt. Leichte Nebenwirkungen in Folge der Impfung gegen die Schweinegrippe waren beispielsweise Muskelschmerzen, Fieber und Kopfschmerzen. Dennoch ist ein wirklicher Zusammenhang nicht belegt.

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